Notizen

6. Februar 2016
"Dem Radiochef des Bayerischen Rundfunks ergeht es wie beim Rennen von Hase und Igel: Wo auch immer Wagner sein UKW-Programm verändern will, die Hörer sind schon da und protestieren" (Jörg Seewald in der Frankfurter Allgmeinen Zeitung)
29. Juli 2015
"Zukünftig sollen ... die Fachredaktionen des BR ihre Themen auch an andere Sendungen und Magazine zuliefern, so wie wir das im Hörfunk bereits umgesetzt haben." (Bettina Reitz (Fernsehdirektorin des Bayerischen Rundfunks) im Tagesspiegel.
19. Juni 2015
"Was bei diversen Privatsendern bereits üblich ist, gleicht für einen öffentlich-rechtlichen Sender wie Bayern 3 durchaus einer kleinen Radio-Revolution." Merkur.de über die Einführung des Duzens bzw. Ihrens bzw. Eurens bei Bayern 3.
16. Juni 2015
Vor 25 Jahren, am 16. Juni 1990 nahm DS Kultur seinen Betrieb auf. DS Kultur war er erste deutsche Sender mit "Kultur" im Namen.
19. Februar 2015
Wir haben "die neue Struktur vorgestellt ..., die nach 20 Jahren einen immensen organisatorischen Umbruch darstellt" (Valerie Weber in DWDL).
3. Januar 2015
"Wir haben das beste Jahr, 2014, das beste Jahr unserer Geschichte ... Es gibt künftig eine Wellenstruktur" (bei Deutschlandradio Kultur) (Willi Steul im Medienmagazin, rbb).
29. Dezember 2014
Die WDR "Radio-Flotte flankiert sich auf stürmischer See, inhaltlich wie thematisch. Wir entwickeln nun erste Ideen, wie sich unsere Flotte für die Zukunft aufstellen soll. Bei diesen Überlegungen stehen die Bedürfnisse der Hörer im Vordergrund. Um diese noch genauer herauszufinden, arbeiten wir sehr eng mit der Medienforschung zusammen" (Valerie Weber in WDR Print 1/15).
15. November 2014
Am 15. November 1989 um 4.55 Uhr startet Radio FFH. Privatfunkstart in Hessen vor 25 Jahren. 
19. Novermber
Fortsetzen der "Flottenstrategie der SR-Hörfunkwellen" (PM Saarländischer Rundfunk)
11. Novermber 2014
"Ausserdem setzen wir nicht darauf,  die Verbindung zwischen Radiospot und Smartphone-App über das Mikrofon des Smartphones zu schaffen, um das akustische Signal der UKW-Sendung auszuwerten" (Ulrich Bunsmann in Broadcast-Future über Radioscreen). 
15. September 2014
hr3 und YOU FM werden "in den nächsten Monaten organisatorisch zu einer gemeinsamen 'Pop-Unit' zusammengeführt" (Pressemitteilung hr).
9. September 2014
MDR plant ein "neues trimediales Informationsressort in der Gesamtverantwortung des Fernsehdirektors" und ein "trimediales Kulturressort", "das beim Hörfunkdirektor angesiedelt sein soll." (dwdl.de) 
9. September 2014
"Das gemessene Hörverhalten deutet darauf hin, dass junge Nutzer Radio nicht weniger einschalten, aber kürzer hören. Das hängt vermutlich auch mit der Empfangsart zusammen" (Johannes Kors, Digitalisierungsbericht).
4. August 2014
"Dudeldummfunk". "Dass einige dieser Programme aus dem Rundfunkbeitrag finanziert werden, kann man für einen Skandal halten" (Michael Ridder in epd medien).
25. Juli 2014
Rechercheverbünde: " ... Wir (machen) das Gleiche" - wie SZ, NDR und WDR - "mit NDR 90,3 und NDR Hamburg Journal in Hamburg, also (haben) damit jetzt begonnen" (Lars Haider, Chefredakteur Hamburger Abendblatt).
4. Juli 2014
"Bleibt ... alles beim Alten, so wird auf mittlere Sicht ein chaotischer Kollaps der Rundfunkanstalten ... die Folge sein." (W. Hagen in epd medien).
29. Juni 2014
SR 2 KulturRadio schärft Programmprofil (PM Saarländischer Rundfunk).
21. Juni 2014
Programmreform bei Deutschlandradio Kultur.
17. Juni 2014
"Die externen Kosten für die erstmalige Prüfung der Energy-Radios betrugen rund 100 000 Franken"(NZZ über Radiozertifizierung).
4. Juni 2014
"Aktuell nutzen rund 40 Prozent der 200.000 BR-KLASSIK-Hörer in Bayern andere Verbreitungswege als die terrestrische UKW-Ausstrahlung" (Faktencheck des BR).
2. Juni 2014
Radio könnte als Kommunikationsmacht "eine größere Rolle spielen, auch im Verbund mit Zeitungen ..., in Kooperation. Ich habe das erlebt im 2002er Wahlkampf mit Edmund Stoiber, wenn wir dann zu lokalen Radiosendern gegangen sind, die wiederum mit der Lokalzeitung zusammen Fragestunden veranstaltet haben" (Michael Spreng in absatzwirtschaft.de).
13. Mai 2014
ffNRW "ist von vornherein trimedial ausgerichtet (Radio, TV und Online) (Pressemitteilung ffn).
29. April 2014
"Die Hörerzahlen von Puls" (Bayerischer Rundfunk) "sind erschreckend gering. Man spricht von einer dreistelligen Zahl pro Stunde" (taz).
 21. April 2014
"Dann hält (Sonia Mikich) ein flammendes Plädoyer für Crossmedialität, das Zusammenwachsen von Fernseh-, Hörfunk- und Internet-Redaktionen" (Tagesspiegel).
1. Februar 2014
Damit die (24) Hörstücke über die Berliner Straßenbahnlinie M10 "nicht nur die klassischen Hörer des Kulturradios erreichen, wird besonderer Wert auf die Webseite m-zehn.de gelegt, für diejenigen, die kaum noch konventionelles Radio hören wollen" (Jens Jarisch laut Tagesspiegel).
22. Januar 2014
Jürgen Brautmeier (Vorsitzenden der Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten und Direktor der Landesanstalt für Medien (LfM)): "Lokale und regionale Radio- ... Anbieter, die sich wirtschaftlich schwertun, sollten aus Mitteln des Rundfunkbeitrags finanziell gefördert werden können... " (Welt).
17. Januar 2014
"Von dem Geld, das bei ByteFM in ein aktuelles Zwei-Stunden-Magazin fließt, könnte ein öffentlich-rechtliches Radiofeuilleton keine zwei Minuten senden" (Klaus Walter).
28. Dezember 2013
"Da man heute alles, oder vieles, diesen vermaledeiten Consultingunternehmen überlässt, ist es oft so, dass die Programmchefs in den öffentlich-rechtlichen Programmen ihre ganze Macht eigentlich abgeben, delegieren ... und dann kommt es ... vor, dass die Consultingunternehmen die Stimmen aussuchen, die Sendungen abhören, besprechen ..." (Peter Stockinger in 'Markt und Medien').
19. Dezember 2013
"Mehr als 10 000 Radiostationen aus aller Welt versammelt radio.de ... auf seiner Plattform". Radio.de ist "ein Tochterunternehmen der Mediengruppe Madsack". (Hannoversche Allgemeine Zeitung).
10. Dezember 2013
"Online first" ist die zentrale Devise des Deutsche Welle-Intendanten Peter Limbourg. ''Alle Inhalte sollen unmittelbar im Netz verfügbar sein, nicht erst nach der Fernseh- oder Radioausstrahlung". Planungs- und Produktionsabläufe sollen auf "plan once – publish everywhere“ umgestellt werden (Funkkorrespondenz).
5. Dezember 2013
"Schützen Sie Ihren Besitz, hören Sie Radio und informieren Sie Ihre Nachbarn" (Sturmflutwarnung der Innenbehörde Hamburg laut Hamburger Abendblatt).
5. Dezember 2013
"Als Hörfunkdirektor wird Martin Wagner" (ab 1. 5. 2014) "maßgeblich am trimedialen Umbau des Bayerischen Rundfunks mitarbeiten." (PM Bayerischer Rundfunk).
7. Novermber 2013
Die Privatradios der Hauptstadtregion "verdienen so viel Geld wie nie zuvor". Einnahmen 2011: 62,3 Millionen Euro. Ausgaben: 48,5 Mio. Euro (Tagesspiegel).
15. Oktober 2013
"Sicher ... ist das Radio stärker in Gefahr, als manch einer es wahrhaben möchte. Noch hat das Radio seinen exklusiven Verbreitungsweg UKW ... Wir müssen unsere Radiosender zu starken multimedialen Marken entwickeln." (Jochen Rausch/ WDR print).
8. Okober 2013
WDR-Intendant "Buhrow kündigte .. an, den WDR stärker auf eine crossmediale Arbeitsweise auszurichten" (Tagesspiegel).
4. Oktober 2013
"In Deutschland wird wieder über das eher langfristige Ende des analogen und begrenzten UKW nachgedacht. So hat das Bundeswirtschaftsministerium eine Studie ausgeschrieben mit den Ziel, ein Übergangsszenario von UKW zu Digitalradio auszuloten" (Pressemittelung LFK vom 30. September 2013).
27. September 2013

Der avisierte multimediale ARD-ZDF-Jugendkanal kann über ein jährliches Budget von 45 Mio. Euro verfügen. Ein Drittel übernimmt das ZDF. "Wegen der vorgesehenen Einbindung ihrer Jugendradios" werde die ARD einen Anteil von zwei Dritteln übernehmen. (Lutz Marmor laut Funkkorrespondenz).
26. Juni 2013
"CNN Radio wird komplett eingestellt" (turi2.de).
25. Juni 2013
"Viele Zeitungshäuser verlieren im Zuge der Digitalisierung Auflage und Werbekunden und sind mehr denn je auf Beteiligungserträge aus dem privaten Hörfunk angewiesen, um ihr Stammgeschäft mit gedruckten Informationen zu stabilisieren." (Jahrbuch Privater Rundfunk in Deutschland 1912/ 13, S. 180).
11. Juni 2013
"Geschlossen werden sollen ... sieben landesweit ausgestrahlte Radioprogramme sowie 19 regionale Radiosender. Damit geht eine 75-jährige Ära in der griechischen Medienlandschaft zu Ende" (Süddeutsche.de).
3. Juni 2013
"Danke an @mdr_th für die Dauerinfo zum #Hochwasser. Auf dem Weg nach #Altenburg" (Tweet von @GoeringEckardt).
"MDR.de hat wegen #Hochwasser gerade massive Probleme" (Tweet von @martinhoffmann).
"In eigener Sache: Sendeausfall in 'Leipzig: MDR 1 Sachsen (93,9MHz), MDR FIGARO (88,4MHz), MDR JUMP (90,4MHz), MDR Sachsen-Anhalt (106,5MHz)" (Tweet von MDR Info).
31. Mai 2013
"Angesichts der deutlichen Verfehlung des Funktionsauftrages sollte überlegt werden, ob der öffentlich-rechtliche Hörfunk in seiner gegenwärtigen Form überhaupt eine Daseinsberechtigung besitzt."  (Anna Terschüren, NDR in ihrer Dissertation - laut Spiegel Online).
22. Mai 2013
"Der Hamburger SV hat seinen Sportdirektor Frank Arnesen nach Informationen des Radiosenders NDR 90,3 mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Der Verein wollte die Meldung weder bestätigen noch dementieren" (Spiegel-Online).
22. Mai 2013
"Das digitale Fußballradio 90elf stellt mit der ... Saison 2012/2013 auch die eigene Arbeit ein. ... Die letzte offizielle Übertragung des Senders wird das DFB-Pokalfinale am 1. Juni ... sein" (taz).
 17. Mai 2013
"Insgesamt hatte der Frachter", der Anfang Mai im Hamburger Hafe in Brand geraten war, "mehr als 20 Tonnen radioaktive Stoffe geladen... Der Hörfunksender NDR 90,3 und mopo.de hatten zuerst darüber berichtet" (dpa).

weiter lesen: http://www.gmx.net/themen/nachrichten/panorama/64adtx4-brennender-frachter-radioaktives-material-bord#.A1000146"
16. Mai 2013
"Als MDR Figaro zum 70. Geburtstag von Jurek Becker ihn mit der Ausstrahlung seines geistreichen Vortrags 'Das Verschwinden der Wörter' ehren wollte, den er über den Zustand des Rundfunks im Oktober 1994 zu den Deutschen Medientagen im Münchner Funkhaus gehalten hatte, mussten wir unser Programm revidieren. Die Aufzeichnung hatte der BR nicht archiviert" (M. Thalheim in epd medien).
16. Mai 2013
"Playboy: Zum Sex: Radio oder CD? 
Heß: CD. Unbedingt" 
(Playboy-Interview mit Anna Heß, Moderatorin bei Energy Sachsen).
14. Mai 2013
"Stromausfall legt sämtliche WDR-Radiosender lahm ... Um 9:45 Uhr gab es nichts mehr als Stille auf allen Kanälen ... (U)m 9:51 Uhr nahmen sie den Sendebetrieb ... wieder auf" (DWDL.de).
30. April 2013
"Wer also hat Angst vor Amazon? Bei Funk und Fernsehen im Augenblick offenbar noch niemand, weil alle denken, sie könnten profitieren." (Faz).
26. April 2013
"Selbstverständlich kann also ein Jugendkanal kein herkömmlicher Fernsehkanal sein. Er muss multimedial gedacht werden. Der Jugendkanal muss gemeinsam mit den starken jungen Radioprogrammen der ARD entwickelt werden" (Dagmar Reim im Tagesspiegel).
3. April 2013
"Sport1 ist ... sehr breit ... aufgestellt: ...Free-TV-Sender Sport1, ... Pay-TV-Sender Sport1+ ... Online-Plattform Sport1.de ... App mit knapp zwei Millionen Abrufen – da fehlt eigentlich nur noch Radio .... Wir wollen ... auch das eine oder andere aus unserer Sicht radiotaugliche TV-Erfolgsformat übernehmen, darunter den 'Doppelpass'" (Sport1-Programmchef Olaf Schröder in DWDL.de).
28. Februar 2013
Jenseits von UKW: "'Mein Ziel ist es, Bayern plus zu einem Vollprogramm z entwickeln – mit deutschen Schlagern, Volksmusik, bayerischen Inhalten und unterhaltsam präsentierten Themen für die besten Jahre'" (Erna Raps in einer Pressemitteilung des Bayerischen Rundfunks).
22. Februar 2013
Aus der Anstalt: "... festgehalten werden muss in jedem Fall, dass die 'innere' praxisbezogene Diskussion über die konkrete Umsetzung und Ausgestaltung des 'Auftrags' in den öffentlich-rechtlichen Unternehmen auf redaktioneller Ebene immer weniger stattfindet und sich, vor allem im vergangenen Jahrzehnt, mehr und mehr explizit auf die Führungsebenen verlagert und reduziert hat" (Herbert Kapfer in epd medien).
18. Februar 2013
"1991 wurde der Hörfunk-Programmdirektor des Bayerischen Rundfunks in den Sächsischen Landtag bestellt. Dort eilte 'ein kleiner Mann... ' herbei; erklärte, ... er müsse in zwanzig Minuten den Abgeordneten einen Intendanten für den neu gegründeten Mitteldeutschen Rundfunk vorschlagen, deshalb die Frage an den verdutzten Gast: 'Haben Sie nicht Lust, das zu machen?' – Der sagte 'ja' und wurde gewählt." (Ernst Elitz im Tagesspiegel).
8. Februar 2013
Eine MInute ohne Grundversorgung: "Beim Norddeutschen Rundfunkt (NDR) ist es am Freitagmorgen zu einem Ausfall auf allen Hamburger Programmen gekommen. Von 9:23 Uhr bis 9.24 Uhr ... " (Hamburger Abendblatt).
25.Januar 2013
"Wir sind bis heute Drucker, wir sind im Radio und im Fernsehen und haben auch dort ziemlich genau verstanden, worum es technologisch geht, und das versuchen wir im Internet auch." (Burda-Vorstandschef Paul-Bernhard Kallen in der FAZ).
3. Januar 2013
"DRadio Wissen steht vor einem massiven Umbau: Künftig soll das Programm deutlich musiklastiger werden und eine jüngere Zielgruppe ansprechen. Dies kündigt Andreas-Peter Weber, Programmdirektor Deutschlandradio ... an. „Wir gingen bisher davon aus, dass wir mit DRadio Wissen ein weitaus jüngeres Publikum erreichen und stärker in studentischen Kreisen verankert sind. Das hat sich nicht bewahrheitet“. (Infosat).
24. November 2012
"Wie viel Radiowellen wollen wir uns leisten?" fragt Marc Jan Eumann, Staatssekretär bei der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien sowie Vorsitzender der Medienkommission beim SPD-Parteivorstand, in "Markt und Medien" (Deutschlandfunk). Das Zeitfenster betrage drei bis fünf Jahre. 
15. November 2012
"Künftig wird sich der Bayerische Rundfunk nicht mehr als reiner Hörfunk- und Fernsehsender definieren, sondern als ein Qualitätsanbieter von Audio- und Videoinhalten, die auf allen Wegen, also wie bisher über Hörfunk, Fernsehen und verstärkt auch über das Internet verbreitet werden" (BR-Meldung: BR startet trimediale Reform vom 17. Oktober).
14. November 2012
"Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt Radiohörern aktuell keine Anschaffung eines Digitalradiogeräts (DAB+)." (satnews.de vom 5. November).
9. November 2012
Berliner Radiolandschaften nach 2006: "Den Zuschlag" für die Frequenz 100,6 "bekam Motor FM zusammen mit der Netzeitung ..., Damals gab es nur ein winziges Studio, das nach einem Defekt über Jahre von einer einzigen Steckdose im Frauenklo mit Strom versorgt wurde." (Berliner Zeitung vom 8. November).
6. November 2012
Gerhart Baum, Innenminister a.D. und Vorsitzender der Kulturrats NRW, über aktuelle Entwicklungen beim Kulturradio: "Vielleicht wachen die Sender erst auf, wenn Brüssel die staatliche Finanzierung hinterfragt". Und weiter: "Man ist versucht, einen solchen Prozess anzustoßen, auch auf die Gefahr hin, dass das ganze System infrage gestellt wird." (epd medien vom 2. November).
25. Oktober 2012
SR-Intendant Thomas Kleist weist SR2 Kulturradio "2012 etwa 144 000 Euro weniger reine Programmmittel zu ... Für Wellenchef Frank Johannsen ist es 'ein ziemlicher Batzen' - satte zehn Prozent des Programm-Budgets (rund 1,6 Millionen Euro.) ... Die Hörspielabteilung produziert etwa zwei Hörspiele pro Jahr weniger, das ... Edelformat 'FeatureZeit' wird gekippt" (Saarbrücker Zeitung vom 13. Dezember 2011).
21. Oktober 2012
"'Twitter first' ist das Motto beim MDR. Wichtige Neuigkeiten werden zuerst bei Twitter verbreitet, bevor sie für Radio und TV aufgearbeitet werden."(http://www.smo-handbuch.de).
29. September 2012
"Der SWR gibt nach eigenen Angaben pro Jahr bislang fast 30 Millionen Euro – 30 Prozent des Etats der Hörfunkdirektion – für seine Klangkörper aus." (bru in "Die Welt).
29.September 2012
Radio, die neue Plattform: "BRISANT-Redaktionsleiter Hans Müller-Jahns ist von der Kooperation begeistert: “MDR JUMP als erfolgreiche Pop- und Servicewelle des MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNKS ist für unsere Themen eine neue Plattform in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Das Interesse der jüngeren Zielgruppe an Boulevardthemen wird in unserer Sendung erfüllt.”" (MDR-Pressemitteilung).
26. September 2012
Internes: "Den nationalen Hörfunk, den er ersehnte, bekam er (Dieter Stolte HJK) nicht. Als ich 1994 als Intendanten-Kandidat für das Deutschlandradio zu einer abendlichen Verwaltungsratssitzung nach Mainz gebeten wurde, war das in doppelter Hinsicht eine historische Stunde. Die Mitglieder des Gremiums unter Stoltes Vorsitz sprachen mir – einige mit schwerer Zunge – ihr Vertrauen aus." (Ernst Elitz im Tagespiegel).
21. September 2012
Wie lange halten Hörfunkreformen? "Mit den neuen Sende-Schemata, die im Januar 2013 umgesetzt werden sollen, schließt der WDR eine der größten Hörfunk-Reformen seit 20 Jahren (vorerst) ab" (RP Online vom 21. September) 
14. September 2012
Medienwirkungen anderer Art: "Das Passivradar benötigt keinen eigenen Suchstrahl. Es nutzt den Wellensalat, mit dem Rundfunksender und Mobilfunkanlagen die Atmosphäre überfluten. Flugzeuge, Schiffe, Autos, einzelne Personen: Praktisch jedes Objekt bewegt sich durch die Wellensuppe ... - und wirft zwangsläufig messbare Echos zurück." (Markus Becker in SpiegelOnline)
1. September 2012
"Musikwünsche sind im Radio in Deutschland heutzutage im Prinzip unüblich geworden, weil Programmmacher sagen, wenn ich einem Menschen eine Freude mache mit einem Musikstück und ich vergraule mir damit 90 Prozent meiner Hörerschaft, dann habe ich einen Fehler gemacht. Das führt zu der perversen Situation, dass es Programme gibt in Deutschland, ich nenne jetzt mal keine Sendernamen, die zwar Musikwünsche im Programm haben, aber das sind die Titel, die sonst auch laufen würden.  Es wird ein Praktikant auf die Straße geschickt, mit einem Mikrophon, mit einer Liste von Liedern und der sagt dann, hören sie mal hier, wünschen sie sich mal ein Lied von der Liste und dann spricht der Passant das ein ins Mikrophon und dann läuft das wie ein Musikwunsch"  (Christoph Flach, Moderatorentrainer, im Funkhaus Wallrafplatz (WDR 5) vom 24. Dezember 2011)
12. August 2012
"Carl Schmitt ... verkehrte, wenn sich keine Besucher angesagt hatten, mit der Welt vorwiegend schriftlich, denn Telefon, Radio und Fernsehen ließ er in der Wohnung nicht zu - 'nichts Ungebetenes wie Wellen oder Strahlungen' durfte in seinen Raum eindringen" (Christian Linder: Carl Schmitt im Nachkriegsdeutschland. DLF. Essay und Diskurs).
2. Juli 2012
"Begrifflichkeiten verlieren an Trennschärfe" lautet die letzte Überschrift der von Bernd Schorb herausgegebenen Studie "Klangraum Internet". Dann kann man - nicht gerade leserfreundilch formuliert - lesen: "Vor dem Hintergrund der Aussagen in den qualitativen Interviews stellt sich die Frage, ob die Ergebnisse all der viel zitierten Statistiken über die Mediennutzung der Heranwachsenden nicht eher die Vorstellungen der Fragebogenmacher, denn die der Befragten wiedergeben. Das gilt ... zum Beispiel für den Radiobegriff ..."
20. April 2012
"Es gab ja nur die Öffentlich-Rechtlichen und dort hielten dann die jeweiligen Landesregierungen ihre Hand drauf und ließen nachgucken, was da läuft im Sender. Und meine Lieder, sehr viele, kamen dann einfach in den Giftschrank. Ich hatte ja viele Freunde im Radio, die berichteten mir immer, welches gerade wo verboten war. Ein sehr klares Beispiel ist schon die „Ballade von Seveso“ … und dann wurde die im NDR in Hamburg verboten … Eine bessere Reklame hätte ich ja mir nicht wünschen können.“ (Walter Mossmann im hr2-Doppelkopf)
17. April 2012
"Unabhängig von der Diskussion zu WDR 3 werde eine grund­sätz­li­che Debatte zum öffentlich-rechtlichen Kulturradio geführt wer­den müssen." (PM WDR-Rundfunkrat)
7. März 2012
"Als Intellektueller, der etwas auf sich hält, hörte ich früher beim Zähneputzen, Frühstückmachen und Autofahren immer Deutschlandradio Kultur. Zunehmend jedoch geht mir der Sender auf den Wecker." (Alan Posener/ Welt)
16. Februar 2012
Vor vierzig Jahren, abends, Sturmflutwarnung: "Der NDR strahlt die Warnung nur im Radio aus, im Fernsehen will er die beliebte Serie Familie Hesselbach nicht stören" (Zeit)
15. Februar 2012
"Straßburg: Ein Toter lag drei Jahre lang in seiner Wohnung, ohne dass es jemand bemerkte. Erst ein von Tauben eingeschaltetes Radio deckt den Fall auf" (Focus)
1. Februar 2012
(Gerhard) "Löwenthal, beim RIAS mit einer eigenen Ratgeber- und Reportagen-Sendung ausgestattet, berichtet 1948 so scharf von der kommunistischen Gleichschaltung der Universität Unter den Linden, dass ihm die SED-Verwaltungsdirektorin mitten in der Reportage das Mikrofonkabel durchtrennt" (FAZ)
23. Januar 2012
"Wohl aber kann man Zeitungen abbestellen, Radio- und Fernsehsender nicht mehr einschalten. " (Joachim Günther, MdB-FDP).
20. Januar 2012
"Schlecker-Mitarbeiter haben am Freitag aus dem Radio von der Insolvenz ihres Arbeitgebers erfahren." (Südwest Presse).
"Bei allen Befragten lag der Nutzungsschwerpunkt 2010 ... im Haus. Die Hörfunknutzung außer Haus, die ohne die Nutzung im Auto praktisch die Nutzung am Arbeitsplatz darstellt, nahm dahinter eine starke zweite Position ein." (Media Perspektiven 12/ 2011).
"'Ich weiß gar nichts', sagt ...  die Kassierin in der Schleckerfiliale am Steinmarkt ... Sie sei gerade von ihrem Mann angerufen worden, der ihr gesagt habe, im Radio melde man, dass Schlecker insolvent sei" (Mittelbayerische)-
"Wir hoffen, dass es weiter geht“, sagte eine der Mitarbeiterinnen. Von der Hiobsbotschaft hatten sie aus der Familie erfahren, und die wiederum aus dem Radio" (HNA)
17. Dezember 2011
"Man muss es so hart sagen: Der Bayerische Rundfunk, vor allem der Hörfunk, hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zum Bayerischen Rotfunk entwickelt – genauer gesagt: zum Rot-Grün-Funk." (Bayernkurier)
8. Dezember 2011
"Das Publikum hat nicht wirklich eine Chance, Zusammenhänge zu sehen und Hintergründe zu verstehen ... Die Redaktionen schreiben in einem erschreckenden Maße voneinander ab ... An keiner Schule, an keiner Universität wird so viel abgeschrieben wie im Journalismus ... Ich informiere mich ganz wenig auf dem Weg des Tagesjournalismus, weil das in aller Regel oberflächliche Blitzlichter sind ... Ich versuche schon in mindestens Wochenzeitungen oder am besten dann tatsächlich in Büchern mich zu informieren" (Gespräch über "Die Medien und die Eurokrise" mit dem Kommunikationswissenschaftler Hans-Jürgen Arlt (Ortszeit"; Deutschlandradio Kultur).
1. Dezember 2011 
„Es waren vor allem Beiträge von Schwabs ehemaligen Rundfunkkollegen, die mich aufbrachten: Sie basierten auf netten »Gedanken zur Zeit«, nachdenklichen Radiofeuilletons … - das mochte ja alles gut und richtig sein im Rundfunk, wenn man es so weghörte beim Zwiebelschneiden in der Küche, aber hier, gedruckt im Merkur, roch es nach abgestandener Luft …“ (Kurt Scheel im Merkur 751).
21. November 2011
"Man kann nicht elektrisches Licht und Radioapparat benutzen, in Krankheitsfällen moderne medizinische und klinische Mittel in Anspruch nehmen und gleichzeitig an die Geister- und Wunderwelt des Neuen Testaments glauben ..." (Rudolf Bultmann, 1941).
18. November 2011
"Wo im öffentlich rechtlichen Radio früher in kommentierten Lesungen die Weltliteratur präsentiert wurde, ist heute der Krimi und das unterhaltende Genre zuhause ... Auch eine Literaturkritik findet nicht mehr statt ... (Wend Kässens/ culturmag).
17. November 2011
"Indeed, we don't read from Foucault anything on radio or on tv or on vinyl as such. Just a bit on the typewriter" (Axel Roch/ Telepolis).
12.Oktober 2011
"Als hartnäckige Fernseh-Muffel hingegen präsentiert sich die Teen- und Twen-Generation. Die 14- bis 29jährigen hören viel lieber Radio und eilen allenfalls zu Popshows und Klamauk wie "Disco" zahlreicher an den Bildschirm" (Der Spiegel 12/ 1976).
10. Oktober 2011
"Allerdings ist die Sprache schon vor dem Internet vereinfacht worden, was man im Rundfunk Durchhörbarkeit nennt und was Spiegel und Co. schon lange praktizieren: Möglichst keine Nebensätze mehr, und schon gar nicht die komplexen und verschachtelten Satzstrukturen, wie sie während der Aufklärung noch gang und gäbe waren" (Florian Rötzer, Telepolis).
4. Oktober 2011
"So kämen in Griechenland auf elf Millionen Einwohner  ... etwa 160 Zeitungen, 180 Fernsehsender, 800 Radiostationen ...  Doch kaum ein Medium arbeite profitabel" - so Dimitris Trimis in SpOn.
28. September 2011
Ein neuer Radioterminus: "Fanradio". Fanradios sind laut Süddeutsche.de "Internetradios", die "von den Vereinen organisiert werden". Sie sollen vor allem "Live-Berichterstattung aus Fan-Perspektive bieten".
24. September 2011
Herbert Kapfer im Gespräch mit Elfriede Jelinek (Bayern 2):
"K.: Wie ist generell ihr Verhältnis zum Radio?
J.: Ich bin ohne Fernsehapparat aufgewachsen. Das Radio war - außer dem Theater und dem Kino - das wichtigste Medium für mich. ... Eigentlich war das Radio meine wichtigste Inspiration. ... Inzwischen schaue ich mir aber mehr DVDs an als dass ich Radio hören würde... "