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10. März 2017

Jenseits der Zentren. Radio in Wittgenstein und im Hinterland

Mitte 2016 begann im Internationalen Radiomuseum in Bad Laasphe das Pilotprojekt „Radio in Wittgenstein und im Hinterland“. Die beiden Regionen liegen zwischen Siegen und Marburg im östlichen Nordrhein-Westfalen und im westlichen Hessen.
Die Radiocollage „Jenseits der Zentren“ schildert mehr als 90 Jahre Radiogeschichte. Sie entstand unter der Leitung des Medienwissenschaftlers Hans-Jürgen Krug und in Zusammenarbeit mit der Servicestelle Bürgerfunk Siegen-Wittgenstein und der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen. Es ist die erste Geschichte des Radios in dieser Region, vermutlich die erste Radiogeschichte einer Region überhaupt. Mitwirkende waren: Heinz Willi Bach, Hochschullehrer und 1967 Piratenfunker in Marburg; Otto Düsberg, Bürgermeister a.D. in Bad Laasphe; Rüdiger Knott, in den 1950er Jahren Journalist in Frankenberg und ehemaliger Leiter von NDR 90,3; Hans-Jürgen Krug, Medienwissenschaftler und im Hinterland aufgewachsen; Hans Necker, Direktor des Radiomuseums in Bad Laasphe; Gerhard Paul, in Biedenkopf aufgewachsen und zuletzt Professor für die Didaktik der Geschichte in Flensburg; Werner Reichel, Steinmetz, 80 Jahre und Geschichtenerzähler; Waltraud Schäfer, stellvertretende Landrätin des Kreises Siegen-Wittgenstein.
Ursendung: Radio Siegen, Bürgerfunktermin (18. November 2016, 20.03 Uhr - 21 Uhr). Wiederholungen: Tide 96.0, Hamburg (30. November 2016 und 29. Dezember 2016) und Radio Unerhört Marburg (12. Januar 2017). Öffentliche Uraufführung: Internationales Radiomuseum, Bad Laasphe (1o. März 2017)
Reaktionen:
"Eine spannende Zeitreise durch 90 Jahre Radio" (Patrick Friedland, derwesten)
"Wer Gelegenheit hat ... Krugs Feature zu hören, sollte es tun" (Christian Bartels/ epd medien)

1. November 2012

Ein Glücksfall für die Rundfunkgeschichte

Heute soll es in Deutschland 300 Millionen UKW-Radios geben, sie sind ein Alltagsgegenstand geworden. Die Millionen Mittelwellenempfänger der Anfangsjahre hingegen sind längst aus den Haushalten verschwunden – und nur manchmal, im Glücksfall, zum Museumsgut geworden. Und das hat die Rundfunkwelt Menschen wie Hans Necker zu verdanken. Er hat etwa 4.000 dieser frühen Empfangsgeräte vor der Zerstörung gerettet und in sein „Internationales Radiomuseum Hans Necker“ in Bad Laasphe gebracht. Tausend Geräte sind gegenwärtig für die Öffentlichkeit zugänglich ausgestellt. ... (Funkfenster Online vom 30. Oktober 2012) (Screenshot)