Die deutsche Medienlandschaft hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht nur technisch, ökonomisch, programmlich oder ästhetisch vollständig verändert. Auch die Art, wie über Medien geredet wird, hat sich radikal gewandelt. Der alte, lange dominante, sendungsorientierte (Medien)Journalismus scheint tot; an seine Stelle sind Zahlen getreten, Einschaltquoten, Hitparaden, Marktanteile, Reichweiten, Hördauer oder Klicks. Kurz: eine "fiktive Parallelwirklichkeit der Aggregate" (Norbert Bolz) ... (Telepolis vom 13. November 2011 (hier geht's weiter))
Posts mit dem Label Einschaltquote werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Einschaltquote werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
13. November 2011
29. Mai 2011
Mediale Erregungszustände
"1971 wird die Autofahrerwelle Bayern 3 gegründet. Die Nachrichten sollen nun vor allem nützlich sein, die Informationen Service und die Sprache alltagsnah. B3 ist die erste öffentlich-rechtliche Neugründung, die vor allem durch Werbung finanziert wird – und markiert einen folgenreichen Bruch. Doch die Hörer mögen das leichte Programm. Rasch folgen hr3 oder SWF3. Sie alle entziehen den werbefreien 1. und 2. Programmen rasch die Hörer.
1975 ... (Telepolis vom 28. Mai 2011) (Weiter)
1975 ... (Telepolis vom 28. Mai 2011) (Weiter)
Abonnieren
Posts (Atom)
