Zufällig sind diese Diskussionen und Veränderungen nicht. … (Politik und Kultur. Zeitung des Deutschen Kulturrats 10/ 2024, S. 6)
27. September 2024
Ein Renommee reicht nicht fürs Überleben: Der Hörspielpreis der Kriegsblinden
Zufällig sind diese Diskussionen und Veränderungen nicht. … (Politik und Kultur. Zeitung des Deutschen Kulturrats 10/ 2024, S. 6)
29. Oktober 2023
100 Jahre Radio im Hinterland (Altkreis Biedenkopf)
13. Oktober 2023
Sendemasten zu Speerspitzen - Das Radio als Medium der Propaganda. Diskussion
11. Oktober 2023
30. Juni 2023
„Sender Biedenkopf“ geht in Betrieb
UKW kann zwar nur durch neue, UKW-taugliche-Empfäner empfangen werden, hat aber mehrere Vorteile: Es ermöglicht zusätzliche, zunächst zweite Radioprogramme und ist vor allem in rauschfreier Qualität zu hören. Aber dafür müssten zunächst neue UKW-Sender gebaut werden. Auch der Äther braucht Infrastrukturen. Anfang der 1950er-Jahre beginnt der Hessische Rundfunk deshalb, das große „Viereck“ für die Bevölkerung Nordhessens aufzubauen: Die Sender Feldberg, Hoher Meißner, Wasserkuppe, Sackpfeife – benannt nach vier Bergstationen.
Eigentlich soll der neue Sender auf der Sackpfeife „offiziell“ „UKW--Sender Biedenkopf“ heißen ….“ (Hinterländer Anzeiger vom 23. Juni 2023).
12. November 2022
Bis ins kleinste Dorf. Radioräume und Strukturen
hoch – und die Bodenwellen verbreiteten sich gerade mal über fünf bis zehn Kilometer. Der Hörfunk war ein reines Großstadtmedium: 94 Prozent der ersten Gebührenzahler kamen aus Berlin. Noch 1924 begannen die Planungen für einen repräsentativen Sendeturm, der die ganze Hauptstadt mit Mittelwellenradio versorgen und gleichzeitig zu einem Wahrzeichen für die Stadt und die neue Funkindustrie werden sollte. Am 3. September 1926 wurde der Berliner Funkturm vor 1.000 Gästen eingeweiht. Er hatte 203.000 Reichsmark gekostet, doch seine Sendeleistung blieb weit hinter den Erwartungen zurück. Fünf Jahre später konnte auch das von Hans Poelzig entworfene „Haus der Rundfunks“ in der Masurenallee bezogen werden. In der Mitte des fünf Millionen Reichsmark teuren Funkpalastes aus roten Ziegelsteinen dominierte der Große Sendesaal mit mehr als 1.000 Plätzen, drum herum lagen die Büros und Studios. Berlin hatte seinen eigenen, hauptstädtischen Hörfunkkomplex.
30. Oktober 2021
20 Jahre WDR 3 Kulturpartnerschaften in 20 Kapiteln
Der erste Programmchef der neuen Welle ist Karl Karst. Er wird das Programm zwei Jahrzehnte lang von 1999 bis 2019 prägen. Karst beginnt sofort, die Formate zu überprüfen und das Programm weiter in der nordrhein-westfälischen Kulturszene zu verankern. Dazu entwickelt er die WDR 3 Kulturpartnerschaften. Es sind die ersten dauerhaften Partnerschaften zwischen Kultureinrichtungen eines Landes und dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland ….“ (20 Jahre WDR 3 Kulturpartnerschaftenin 20 Kapiteln. WDR 3, 2021)
28. Oktober 2021
Radio, Hörbuch, Podcast, Plattform. Zur Geschichte des Hörspiels
"Die Zahl der in Deutschland gesendeten Hörspiele ist unbekannt, doch es dürften – so hat Christoph Buggert, der langjährige Hörspielchef des Hessischen Rundfunks, 2004 geschätzt, weit über 100.000 Titel sein. Und nur die wenigsten sind noch erhalten oder noch bekannt.
Denn das Hörspiel, die genuine Kunst des gebührenfinanzierten Radios, war seit seinen Anfängen 1924 eine extrem flüchtige Kunst. Niemand konnte die ersten Hörspiele aufzeichnen. Sie wurden live in improvisierten „Studios“ inszeniert und einmalig über Mittelwelle gesendet – dann waren sie unwiederbringlich verloren. Das Hörspiel war und ist eine technische Kunst. Wer ein Hörspiel hören wollte, musste einen Radioapparat besitzen und ihn zu einer bestimmten Zeit einschalten. Ohne Radioapparat gab es kein Hörspiel.
Das Hörspiel entstand als regionale Radiokunst.... (Poltik und Kultur, 11/2021, S. 20)
7. September 2021
Die fröhliche Welle
"1957 begann die Compagnie Luxembourgeoise de Télédiffusion (CLT) mit der Ausstrahlung des deutschsprachigen Hörfunkprogramms „Radio Luxemburg“. Das neue Programm wurde ausschließlich durch Werbung finanziert, zunächst nur von 14 bis 18 Uhr über Mittelwelle (MW) ausgestrahlt und fand vor allem in Deutschland begeisterte Hörer. Hier gab es bis in die 1980er Jahre nur gebührenfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Radio Luxemburg sendete in eine transnationale Nische. Katja Berg hat die neue „Grenzenlose Unterhaltung“ (so der Buchtitel) durch Radio Luxemburg nun erstmals umfassend rekonstruiert. Ihre gut lesbare Dissertation beschreibt ... (Damals vom 3. September 2021)
22. Juni 2020
Kleine Geschichte des Hörspiels (3. überarbeitete und erweiterte Auflage)
Das Hörspiel entstand in den 1920er-Jahren als arteigene Kunst des
Radios, konnte zunächst nur über Mittelwelle empfangen werden und wurde
rasch zur ›Krönung des Funks‹. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die junge,
flüchtige Radiokunst populär wie nie und erlebte vor allem mit Günter
Eich ihre literarisch geprägte Blütezeit. Seit den 1980er-Jahren wurde
Musik für die Gattung immer wichtiger, seit den 1990er-Jahren das nun
formatierte Radioumfeld. Heute konzentriert sich das
öffentlich-rechtliche Hörspiel auf Serien und vielstündige Adaptionen
bedeutender Romane. Das flüchtige Medium ist als Hörbuch oder Podcast
dauerhaft geworden. Das Hörspiel ist eine akustische Kunst und eine
offene Kunstform. Es beruht auf Wort, Musik sowie Geräusch und ist die
einzige Kunstgattung, die nur gehört werden kann.Der Autor erzählt die wechselvolle Geschichte der Hörspiele zwischen 1924 und 2020. Er beschreibt, wie technische, programmgeschichtliche, ästhetische und personelle Veränderungen in fast 100 Jahren die Radiokunst immer wieder herausforderten und veränderten. Und er berücksichtigt die Arbeit ihrer RegisseurInnen, SprecherInnen und KomponistInnen, ohne die eine moderne Geschichte des Hörspiels nicht auskommen kann"
“Das kompakte Buch hat sich als Standardwerk etabliert und ist aus einer Bibliothek zum deutschsprachigen Hörspiel nicht wegzudenken.” (Günter Rinke: “Hörfunk und Fernsehen. Sammelrezension: Hörspiel”, MEDIENwissenschaft 1/2021)
“Über die Jahrzehnte hat der Rundfunk mit Abertausenden von Produktionen eine eigene Ästhetik entwickelt und Maßstäbe gesetzt. Zu Recht fragt daher der Medienwissenschaftler Hans-Jürgen Krug in seiner gar nicht so „Kleinen Geschichte des Hörspiels“, die soeben in überarbeiteter Fassung neu aufgelegt wurde, warum das Hörspiel als eigenständige Kunstform an Schulen und Universitäten keine Rolle spielt. Das Hörspiel als eine aus Worten, Geräuschen, Effekten, Atmosphären und Musiken erzählte Geschichte hat sich als Kunstgattung längst etabliert. Diese nicht nur zu rezipieren, sondern auch zu erforschen, wäre ein lohnendes Ziel.” (Sandra Kegel: „Stimmen hören fördert Ihre Gesundheit“, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.06.2020) (Mehr).
15. Mai 2019
Grundwissen Radio. Eine Chronik des Massenmediums
"Das
Radio befindet sich gegenwärtig in einem grundlegenden und eher
still vollzogenen Veränderungsprozess. Die Grenzen zu Fernsehen,
Print und Online werden neu bestimmt, die Grundbereiche Nachrichten
und Politik, Kultur und Unterhaltung, Werbung und Musik neu gemischt.
Die Gewissheiten des UKW-Radios sind brüchig geworden. Auch das
akustische Medium Hörfunk denkt inzwischen mehrmedial.Stimmen:
6. Mai 2019
Musik im Hörspiel
16. Dezember 2018
Als Biedenkopf ganz Hessen weckte. Der 'Frankfurter Wecker' im Hinterland
16. Oktober 2018
Schweigend vor Lautsprechern. Gemeinschaftsempfang 1933 im Hinterland
5. Mai 2018
Totale Überwältigung. Der 1. Mai 1933 als Propagandatag im Radio
10. Januar 2018
Als der Hörfunk ins Hinterland kam – und das Hinterland ins Radio

11. August 2017
Als Biedenkopf ganz Hessen weckte. Der 'Frankfurter Wecker' kommt in den 50er und 60er Jahren mehrfach aus dem Hinterland
Am 4. Mai 1952 wurde der erste „Frankfurter Wecker“ live aus dem Funkhaus in Frankfurt ausgestrahlt. Die Veranstaltungsform war damals ein großes und teures Experiment, doch die Matineen wurden landesweit rasch äußerst beliebt. Wenn der „Wecker“-Tross in den Sommermonaten mit 20 Lastwagen und mehreren Übertragungswagen auf Reisen ging, so berichtete Rüdiger Knott 2016 in meiner Radiocollage „Jenseits der Zentren“, dann war das in den hessischen Kleinstädten „das Kulturhighlight des Jahres“.(Hinterländer Anzeiger vom 5. August 2017).
6. April 2017
Als das Radio ins Hinterland kam. Von der ersten Hörfunksendung bis zur Idee des Volks-Fernsehers
10. März 2017
Jenseits der Zentren. Radio in Wittgenstein und im Hinterland
"Eine spannende Zeitreise durch 90 Jahre Radio" (Patrick Friedland, derwesten)
"Wer Gelegenheit hat ... Krugs Feature zu hören, sollte es tun" (Christian Bartels/ epd medien)
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